Kurze Rückmeldung aus dem Renovierungs- und Umzugsstreß. Charles Aznavour ist verstorben, möge er in Frieden ruhen. Ich schreibe bald wieder mehr, nämlich dann, wenn der gerade erwähnte Umzugs- und Renovierungsstreß abgeflaut ist. Bis dahin und schöne Grüße!
Wer diese Seiten regelmäßig besucht, wird um meine Vorliebe für The Smith Street Band wissen. Nachfolgendes Video zeigt die Band in den Little Elephant (Studios?). Die gezeigte Session, bestehend aus Forrest, Birthdays, Sigourney Weaver und dem Nirvana-Cover Territorial Pissings, wurde mitgeschnitten und ist wie alle Little Elephant-Sessions als 12“-Platte erhältlich.
Im Gegensatz zum herkömmlichen Verfahren, bei denen Schallplatten unter hohem Druck gepresst werden, werden die Platten von Little Elephant im sogenannten „Lathe Cut“-Verfahren hergestellt. „Lathe Cut“ läßt sich ungefähr mit „spanabhebend“ übersetzen, das heißt, ein Sichel schneidet die Rillen in den Rohling. Die Qualität der geschnittenen Platten gilt landläufig als eher bescheiden und echtem HiFi-Genuß eher abträglich. Little Elephant nimmt auf der Website den Mund allerdings sehr voll: „We are here to erase the stigma of lathe cut records. The term has often been associated with being lo-fi and inferior. The records we are comparable to factory pressed records in terms of sound quality, durability, and playability.“ Ich habe die 30 US-$ für die beiden Sessions der Smith Street Band mal investiert und lasse mich vom Ergebnis und von der Audioqualität überraschen. Auch, wenn ich für die Lieferung aus den USA wohl wieder beim Zoll aufschlagen darf, was zusätzliche 120 km Strecke und 2 h Fahrtzeit beanspruchen wird. Was tut man nicht alles für eine seiner Lieblingsbands… 😉
Wer mehr über das Lathe-Cut-Verfahren bei Little Elephant wissen möchte, schaut sich dieses Video an.
Brass Against The Machine covern wie der Name schon verrät Rage Against The Machine. Darüber hinaus covert die 9‑köpfige Brass Band aber auch Songs von Bands wie Living Colour, Public Enemy, A Tribe Called Quest, Kendrick Lamar oder den Fugees. Ihre Videos auf Facebook gehen regelmäßig viral. Stark!
Der informierte Tänzer von heute weiß: Das nennt man „Diskotanz“. Und der Mann am Plattenspieler heißt „SPU“ – „Schallplattenunterhalter“. 300 SPU haben sich in Neubrandenburg getroffen – zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch.
Ein herrliches Video mit DDR-typisch kryptisch-krudem Geschwafel über Theorie und Praxis. Mein Lieblingszitat:
„Ich glaube bevor man also an die Gestaltung, äh, an die Frage einer Gestaltung eines Themas in der Diskothek herangeht, muß man erstmal anfangen, was will ich, im Sinne der Zielstellung auch die Möglichkeiten echt selbstkritisch einschätzen.“
… 17 lange Jahre sind seit der letzten (längeren) Veröffentlichung von The Devil In Miss Jones ins Land gegangen. Vor kurzem nun ist das Abschieds-Minialbum auf Sounds Of Subterrania erschienen. Es hört auf den schönen Namen Cliffhanger und erscheint wie gewohnt im schönsten aller Schallplattenformate, nämlich auf 10 schwarzen Inch.
Die Platte war wohl schon ein paar Jahre eingespielt und lag auf Halde; einzig die Gesangsspuren fehlten noch. Nun fand sich offenbar Zeit zum Einsingen und das Ergebnis ist wie gewohnt erstklassiger, dunkler Garage-Rock/Punk.
Als Anspieltipps werfe ich mal das geniale Heaven & Hell, den Opener Monster Man oder das elegische The Eternal Beauty Of Life & Death in die Runde. Toll, toll, toll.
Wer sich traut, und das dicke Plattencover aufschneidet, findet in der Hülle eine eingeklebte 7“. Der Zerlegevorgang ist in nachfolgender Galerie dokumentiert. Unter den beiden weiteren Songs auf der Single findet sich auch eine Coverversion vom alten Billy & The Willies-Klassiker Kangaroo.
Noch zwei schöne Fundstücke zum Jubiläum „30 Jahre Depeche Mode in der DDR“. Zum einen ein Video, in dem Mitglieder des Berliner Depeche Mode-Fanclubs „16 D.A.L.“ dem damaligen DDR-Jugendsender ELF99 im Jahr 1990 ein paar Interviews gaben. Die Aufnahmen entstanden während eines Fantreffens an der Werner-Seelenbinder-Halle anlässlich des Jahrestages des einzigen Depeche Mode-Konzertes in Ost-Berlin am 7. März 1988. (via)
Zum zweiten eine nette kurze Momentaufnahme und ein paar O‑Töne von angereisten Fans. (via)
Hier außerdem noch zwei kurze Teaser zur Doku vom MDR …
Hier in der Börde versucht man seit Jahren weitgehend erfolglos, den Mond in Scheiben zu schneiden. Dafür wurden in der ganzen Region viele Mondscheibenschneidanlagen aufgestellt.
Taadaa! Das neue offizielle Video zu „Jacky’s Only Happy When She’s Up on the Stage“. Ich find’s großartig und sehr lustig. Besonders die unvorteilhafte gekleidete Band als Backing-Dancer; Boz Boorer bewegt sich, wie auch ich mich bewegen würde – wie ein Tanzbär mit zwei Gläsern Pfeffi zuviel. Gute Unterhaltung!
Frisch aus England: Morrisseys „Spent The Day In Bed“. Noch achtzehn Mal schlafen, heißa, dann kommt das neue Album! Ach, wäre ich heute nur im Bette geblieben; ich bin müde, wie ein untrainierter Brathahn nach einer Alpenüberquerung. Gute Nacht!
Das wir alt geworden sind, merken wir nicht nur daran, daß auf den Torten kaum noch Platz für die Geburtstagskerzen ist, sondern auch daran, daß „unsere“ Alben alt geworden sind. Automatic For The People ist gestern 25 geworden. Es ist hervorragend gealtert; es geht ihm gut und es läßt schön grüßen. Ich hab mir die CD bei Erscheinen 1992 in London gekauft und die läuft immer noch. Eines meiner wenigen Top-Alben, das ich nicht auf Schallplatte besitze. Anfang November jedoch gibt’s zum Geburtstag eine Wiederveröffentlichtung, da werde ich eventuell zuschlagen.
Bei der Vielzahl an guten Songs, weiß ich gar nicht, wo ich mit dem Loben anfangen soll. Drive ist einer der tollsten Opener aller Zeiten, Try Not To Breathe ist einfach großartig, Nightswimming, Find The River … alles allergrößtes Kino. So gut waren R.E.M. auf Albumlänge leider nie wieder… oder, um es kurz zu machen, der erste Youtube-Kommentar unter dem Album Stream: „One of the best albums ever made. Enough said.“ Happy Birthday, altes Haus!
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