Trashperlen

Marki Klapper und die „akut bedauerliche Wirtschaftskri(e)se“

Auf Youtube tum­meln sich soviele merk­würdi­ge Videos, daß ich manch­mal gar nicht mehr weiß, ob deren Film­chen gefaked oder gewisse User dort ein­fach ein wenig wirr im Ober­stübchen sind.

Jüng­stes Fund­stück ist dieses großar­tige Mach­w­erk eines Users namens Mar­ki Klap­per. Mar­ki startet per Video einen Aufruf zur Bekämp­fung der „akut bedauer­lichen Wirtschaft­skriese“. Seine Musikkar­riere hat er „auf­grund von Erfol­gs­man­gel“ aufgegeben und arbeit­et seit­dem als „Video­pro­duzent“. Dabei hat­te er dur­chaus musikalis­che Kapaz­itäten, wie sein grandios-grot­tiges Cov­er von Oasis‘ Won­der­wall bewies. Lei­der ist das Video inzwis­chen offline, da sich Mar­ki eben jet­zt auf das Video­drehen konzen­tri­ert. 🙁 Und so zeigt er uns in seinem fan­tastis­chen Kurz­film ein Pferd, eine Straße, diverse Schilder, ein paar Schnee­haufen und andere tolle Dinge.

Ich bin sehr sehr ange­tan und schließe mich Her­rn Mar­ki Klap­per an, wenn er sagt: Für ein har­monis­ches Zusam­men­leben — Help with!



Kein schöner Song für einen Sonntagmorgen

Son­ntag­mor­gen. Wie Nebel legt sich eine gle­ich­mütige Stille über das Dorf. Von Ferne nur dringt das Poltern der Pfer­de­fuhrw­erke an das Ohr des Land­grafen. Zwei aus­ge­mergelte Bäuerin­nen ziehen einen alten wider­willi­gen Ziegen­bock an einem Strick durch die Gassen. Große Teile des Dor­fes hinge­gen schlafen noch und wer­den jet­zt vielle­icht unsaft vom blök­enden Bock aus dem Bette geris­sen. Nach der oblig­a­torischen Tasse Zichorien-Kaf­fee und ein paar Hap­pen gut abge­lagert­er Brotkan­ten von vor zwei Wochen, begin­nt ein jed­er mit seinem Tag­w­erk. Der Bauer pflügt, der Zim­mer­mann zim­mert, der Briefträgt briefträgt und der Schuh­mach­er fährt Formel 1.

Ich hinge­gen drehe mich nochmal um und träume von ein bißchen Aro­ma, ein bißchen Palo­ma, ein bißchen Chichi und werde dabei langsam aber sich­er blöd wie nie. Ach, Leben! Du ver­rück­ter alter Esel!



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